Online Glücksspiel erfreut sich in beiden deutschsprachigen Ländern großer Beliebtheit, doch die regulatorischen Rahmenbedingungen könnten kaum unterschiedlicher sein. Während Deutschland mit dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 einen restriktiven Weg eingeschlagen hat, verfolgt Österreich seit Jahren ein liberaleres Monopolsystem. Diese neue online casinos deutschland betreffen nicht nur die Lizenzierungsverfahren und Steuersätze, sondern auch die praktischen Möglichkeiten für Spieler, legal an virtuellen Spieltischen und Automaten teilzunehmen. Für Betreiber, Investoren und Nutzer ist es daher unerlässlich, die jeweiligen nationalen Bestimmungen genau zu kennen, um rechtliche Risiken zu vermeiden und die besten Angebote nutzen zu können.
Gesetzliche Rahmenbedingungen des Online-Glücksspiels in den beiden Staaten
In Deutschland stellt dar der Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV) 2021 die grundlegende rechtliche Basis für sämtliche Online Glücksspiels. Dieser nationale Vertrag hat zum ersten Mal virtuelle Automatenspiele und Online-Poker legalisiert, allerdings unter strengen Auflagen wie Einzahlungslimits von 1.000 Euro monatlich und einem zentralen Sperrsystem. Die Glücksspielaufsichtsbehörde der Länder (GGL) kontrolliert seit 2023 die Befolgung der Regelungen und vergibt Lizenzen an qualifizierte Anbieter. Diese Regulierung zeigt deutlich, wie neue online casinos deutschland durch unterschiedliche Kontrollmechanismen geprägt werden, wobei Deutschland auf einen stark regulierten Markt mit Schutz der Verbraucher im Mittelpunkt setzt.
Österreich hingegen setzt um ein staatlich kontrolliertes Monopolmodell, das auf dem Glücksspielgesetz (GSpG) basiert und allein der Casinos Austria AG sowie ihren Tochtergesellschaften Online-Lizenzen gewährt. Dieses Modell besteht seit 2010 und gestattet nur wenigen staatlichen Betreibern den legalen Betrieb von Online-Casinos, Poker und Sportwetten. Während internationale Anbieter ohne österreichische Lizenz technisch erreichbar bleiben, bewegen sich Spieler bei deren Nutzung in einer rechtlichen Grauzone. Die neue online casinos deutschland manifestieren sich hier besonders in der Marktorganisation, da Österreich gezielt auf Konkurrenz verzichtet und stattdessen staatliche Kontrolle bevorzugt.
Beide Staaten setzen mit ihren gesetzlichen Rahmenbedingungen das Ziel, Glücksspielsucht einzudämmen und illegale Glücksspiele einzudämmen, wählen jedoch grundverschiedene Ansätze. Deutschland setzt auf einen lizenzierten und offenen Markt mit zahlreichen privaten Anbietern unter staatlicher Aufsicht, während Österreich das Monopolmodell bevorzugt. Diese verschiedenen Ansätze führen zu erheblichen Abweichungen bei Angebot und Verfügbarkeit und Spielerschutzmaßnahmen. Für Nutzer hat dies zur Folge, dass sie die neue online casinos deutschland genau verstehen müssen, um informierte Entscheidungen über ihre Beteiligung am Online-Glücksspiel treffen zu können.
Lizenzierungsprozess und behördliche Kontrolle und Regulierungsbehörden
Die Vergabe von Glücksspiellizenzen erfolgt in beiden Ländern durch öffentliche Behörden, wobei sich die Verfahren wesentlich voneinander unterscheiden. In Deutschland ist seit Oktober 2020 die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) für die Vergabe und Kontrolle von Lizenzen zuständig, während in Österreich das Bundesministerium für Finanzen diese Aufgabe wahrnimmt. Die neue online casinos deutschland werden besonders deutlich in der Anzahl der erteilten Konzessionen und der Offenlegung von Vergabeverfahren. Während Deutschland praktisch unbeschränkt Lizenzen ausstellt, beschränkt Österreich die Zahl der Konzessionen auf wenige staatlich kontrollierte Anbieter.
Die administrative Struktur spiegelt wider die unterschiedlichen Philosophien beider Länder: Deutschland verfolgt einen geregelten Markt mit strikten Vorgaben für private Betreiber, Österreich hingegen auf ein öffentliches Monopol mit strikten Zugangsbeschränkungen. Diese Unterschiede bewirken, dass Unternehmen je nach Region völlig verschiedene Strategien entwickeln müssen. Die neue online casinos deutschland zeigen sich auch in den Kontrollinstrumenten, die von periodischen Kontrollen in Deutschland bis zu staatlicher Beteiligung in Österreich reichen. Für international tätige Unternehmen stellt dies dar beträchtliche administrative Belastungen bei der Markterschließung in beide Märkte.
Lizenzierung in Deutschland
Nach Einführung des Glücksspielstaatsvertrags 2021 müssen sämtliche Online-Glücksspielanbieter eine Lizenz der GGL besitzen. Der Bewerbungsprozess ist umfassend reguliert und erfordert ausführliche Dokumentation zur finanziellen Zuverlässigkeit, technischem Schutz und Spielerschutzkonzepten. Bewerber müssen ihre Geschäftsstrukturen transparent darstellen und belegen, dass sie die neue online casinos deutschland verstehen und einhalten können. Die Verarbeitungsdauer beträgt durchschnittlich 6 bis 12 Monate, wobei die Behörde hohe Standards an Datensicherheit, Bekämpfung von Geldwäsche und verantwortungsvollen Umgang mit Spielen stellt.
Die deutschen Lizenzen sind an strikte Auflagen gebunden, darunter das Einzahlungslimit von 1.000 Euro pro Monat und ein bundesweites Sperrsystem namens OASIS. Anbieter müssen zudem eine Konzessionsabgabe von 5,3 Prozent der Bruttospielerträge entrichten und sich regelmäßigen Kontrollen unterziehen. Diese Regulierung zielt darauf ab, einen sicheren und transparenten Markt zu schaffen, wobei die neue online casinos deutschland gerade bei den Einschränkungen für Spieler besonders deutlich werden. Verstöße gegen die Lizenzauflagen können zu empfindlichen Geldstrafen oder dem Lizenzentzug führen, was die Compliance-Anforderungen erheblich erhöht.
Lizenzierung in Österreich
Das österreichische Lizenzierungssystem basiert auf dem Glücksspielgesetz von 1989 und gewährt nur einigen wenigen staatlichen Unternehmen Konzessionen. Die Casinos Austria AG und ihre Tochterunternehmen win2day halten faktisch das Monopol für Online-Casinospiele im Land. Private internationale Anbieter bekommen keine Genehmigungen, was die neue online casinos deutschland in diesem Bereich besonders ausgeprägt macht. Das Finanzministerium erteilt Lizenzen auf Basis eines abgeschotteten Modells, das primär auf Staatseinnahmen sowie Spielerschutz durch Monopolkontrolle setzt.
Die Lizenzvergabe erfolgt nicht durch öffentliche Ausschreibungsverfahren, sondern durch politische Entscheidungen, die auf langfristigen Vereinbarungen mit den staatlichen Betreibern basieren. Diese Struktur wird von der EU-Kommission skeptisch betrachtet, da sie möglicherweise gegen EU-Wettbewerbsbestimmungen verstößt. Trotzdem hält Österreich an seinem Modell fest und argumentiert mit dem Schutz von Spielern vor fragwürdigen Betreibern. Die neue online casinos deutschland werden hier durch die völlig konträren Strategien zur Marktöffnung deutlich: Während Deutschland auf Konkurrenz vertraut, setzt Österreich auf staatliche Kontrolle und begrenzte Marktteilnahme.
Vergleich der Zulassungsvoraussetzungen
Die formalen Anforderungen an Glücksspielanbieter weichen deutlich ab zwischen beiden Ländern. In Deutschland müssen Bewerber, einen Sitz des Unternehmens in der EU oder dem EWR nachweisen, technische Lösungen für den Schutz von Spielern implementieren und umfangreiche Finanzgarantien hinterlegen. Die neue online casinos deutschland manifestieren sich darin, dass österreichische Konzessionen faktisch nur an von der Regierung überwachte Betriebe erteilt werden, während Deutschland prinzipiell allen anerkannten Betreibern zugänglich ist. Lizenzinhaber in Deutschland sind darüber hinaus verpflichtet, detaillierte Präventionskonzepte gegen Spielsucht einreichen und sich an strenge Werbevorschriften halten.
Österreich fordert von seinen limitierten Lizenznehmern primär die Einhaltung staatlicher Vorgaben und kontinuierliche Zahlung von Lizenzgebühren, die erheblich umfangreicher ausfallen als in Deutschland. Die technischen Anforderungen sind weniger standardisiert, da sie individuell mit dem Finanzministerium ausgehandelt werden. Diese mangelnde Transparenz steht im Gegensatz zum deutschen System, wo alle Kriterien öffentlich einsehbar sind. Die neue online casinos deutschland zeigen sich auch in der Rechtssicherheit: Während deutsche Lizenzen eindeutige Rechtsansprüche und Verpflichtungen definieren, sind österreichische Lizenzen vulnerabel gegenüber politischen Umbrüchen und EU-rechtliche Herausforderungen, was zukunftsorientierte Strategien erschwert.
Erlaubte und verbotene Glücksspielformen im Ländervergleich
In Deutschland sind seit Inkrafttreten des Glücksspielstaatsvertrags 2021 Online-Sportwetten, virtuelle Automatenspiele und Online-Poker ausdrücklich erlaubt, sofern die Anbieter über eine nationale Genehmigung besitzen. Klassische Online-Casinos mit Tischspielen wie Roulette oder Blackjack bleiben jedoch verboten, was bei vielen neue online casinos deutschland besonders deutlich wird. Live-Casino-Spiele sind in Deutschland nicht lizenzierbar, während Österreich diese Spielformen grundsätzlich zulässt. Deutsche Spieler müssen sich zudem mit Wettobergrenzen von einem Euro pro Spin bei Slots und einem monatlichen Einzahlungsbegrenzung von 1.000 Euro auseinandersetzen, was die Spielerfahrung erheblich limitiert und von vielen Nutzern skeptisch beurteilt wird.
Österreich verfolgt einen grundlegend anderen Ansatz, indem es ein staatliches Monopol für Glücksspiele aufrechterhält, das durch die Casinos Austria AG und die Österreichischen Lotterien verwaltet wird. Alle Formen des Online-Glücksspiels sind theoretisch erlaubt, dürfen aber ausschließlich von den staatlichen Monopolinhabern angeboten werden. Private Anbieter ohne österreichische Konzession agieren in einer rechtlichen Grauzone, werden aber faktisch toleriert, was die neue online casinos deutschland in der Praxis noch komplexer gestaltet. Tischspiele, Slots, Poker und Sportwetten sind ohne die in Deutschland geltenden Einsatzlimits verfügbar, was österreichischen Spielern deutlich mehr Freiheiten einräumt und ein umfassenderes Spielerlebnis ermöglicht.
Besonders auffällig sind die abweichenden Bestimmungen bei Jackpot-Spielen und progressiven Automaten, die in Deutschland aufgrund der Einsatzbeschränkungen nur schwer attraktiv sind. In Österreich vermögen Spieler weiterhin an hochdotierten Jackpot-Netzwerken partizipieren, die weltweite Gewinnbeträge zulassen. Die neue online casinos deutschland manifestieren sich auch bei Live-Casino-Spielen, die in Deutschland komplett untersagt sind, während sie in Österreich zum Basis-Angebot part sind. Turniere und Promotionen sind unterworfen in Deutschland strengen Werbebeschränkungen, während österreichische Anbieter erheblich mehr Freiheit bei Bonus-Kampagnen und Werbeaktionen haben, was die Attraktivität dieser Angebote für Spieler erheblich steigert.
Die Angebot an Zahlungsmethoden wird gleichermaßen unterschiedlich reguliert, wobei deutsche Anbieter die Pflicht haben, alle Transaktionen zentral zu erfassen sowie zu melden. Kryptowährungen als Zahlungsform sind in Deutschland bei lizenzierten Plattformen nicht zugelassen, während österreichische Anbieter hier flexibler agieren können. Social-Gaming-Elemente und Skill-Games befinden sich in beiden Ländern in unterschiedlichen rechtlichen Bewertungszonen, wobei die neue online casinos deutschland auch hier erhebliche Auswirkungen auf die Produktgestaltung haben. Fantasy-Sports und E-Sports-Wetten werden in Österreich großzügiger behandelt, während Deutschland hier striktere Anforderungen an die Lizenzierung stellt und bestimmte Wettmärkte vollständig ausschließt.
Spielerschutzmaßnahmen und Werbebeschränkungen
Der Spielerschutz nimmt bei neue online casinos deutschland eine zentrale Rolle ein, wobei die beiden Länder verschiedene Strategien verfolgen. Deutschland hat mit dem Glücksspielstaatsvertrag aus 2021 besonders strenge Vorgaben implementiert, die das Spielverhalten von Nutzern intensiv regulieren. Dazu gehören unter anderem maximale Einzahlungslimits von 1.000 Euro monatlich, verpflichtende Spielerpausen und eine zentrale Sperrdatei. Österreich setzt hingegen auf ein weniger rigides System, das den Anbietern mehr Eigenverantwortung bei der Umsetzung von Schutzmaßnahmen überlässt, wobei dennoch fundamentale Standards erfüllt werden müssen.
Schutz von Spielern in Deutschland
Die deutschen Vorschriften zum Spielerschutz sind unter den strengsten europäischen Regelungen und spiegeln sich deutlich in neue online casinos deutschland wider. Neben dem monatlichen Limit müssen Anbieter eine Notfall-Schaltfläche anbieten, die unmittelbare Selbstsperrungen ermöglicht. Zusätzlich ist eine zentrale Sperrdatei OASIS erforderlich, in der sich Spieler landesweit für alle genehmigten Dienste sperren lassen können. Diese Vorkehrungen dienen der Prävention von Spielsucht und vulnerable Personen bewahren, limitieren aber zugleich die Nutzerfreiheit erheblich ein.
Werbebeschränkungen in Deutschland sind ebenfalls besonders restriktiv gestaltet und verbieten Glücksspielwerbung zwischen 6 und 21 Uhr im Fernsehen und Radio. Online-Werbung darf nicht gezielt an Minderjährige gerichtet sein und keine prominenten Testimonials oder aggressive Bonusangebote enthalten. Sponsoring von Sportveranstaltungen ist zwar erlaubt, unterliegt aber strengen Auflagen. Diese umfassenden Einschränkungen sollen die Sichtbarkeit von Glücksspielangeboten reduzieren und insbesondere vulnerable Gruppen vor impulsiven Entscheidungen schützen, was die Marketingstrategien der Anbieter erheblich beeinflusst.
Schutz der Spieler in Österreich
Österreich setzt um beim Spielerschutz einen praktischeren Ansatz, der sich in neue online casinos deutschland deutlich manifestiert. Es gibt keine bundesweit einheitlichen Einzahlungslimits, stattdessen müssen Betreiber individuelle Risikoanalysen durchführen und ungewöhnliches Spielverhalten erkennen. Selbstausschlussoptionen sind zwar verfügbar, werden aber von Fall zu Fall von den einzelnen Anbietern verwaltet. Die österreichischen Behörden setzen verstärkt auf Aufklärung und Information statt auf strenge Verbote, wobei die Eigenverantwortung der Spieler im Vordergrund steht und vorbeugende Maßnahmen unterstützt werden.
Bei den Werbebeschränkungen zeigt sich neue online casinos deutschland besonders deutlich, da Österreich wesentlich liberaler agiert. Glücksspielwerbung ist grundsätzlich erlaubt, solange sie nicht irreführend ist oder sich gezielt an Minderjährige richtet. Zeitliche Beschränkungen wie in Deutschland existieren nicht, und Bonusangebote dürfen offensiv beworben werden. Allerdings müssen Warnhinweise auf Suchtgefahren und Altersbeschränkungen deutlich sichtbar sein. Diese lockeren Regelungen ermöglichen es Anbietern, aggressivere Marketingkampagnen zu fahren, was jedoch auch Kritik hinsichtlich des Spielerschutzes hervorruft und die Diskussion über neue online casinos deutschland weiter befeuert.
Versteuerung von Online-Gaming-Gewinnen
Die steuerliche Behandlung von Glücksspielgewinnen stellt einen wesentlichen Aspekt der neue online casinos deutschland dar und beeinflusst direkt die Anziehungskraft einzelner Märkte aus. In Deutschland sind Glücksspielgewinne grundsätzlich steuerfrei für den Glücksspieler, unabhängig von der Gewinnhöhe. Diese Regelung gilt sowohl für staatliche Lotteriespiele als auch für lizenzierte Online-Casinos. Betreiber hingegen müssen eine Steuer auf Glücksspiele von fünf Prozent auf die Bruttoeinnahmen aus Spielen zahlen, was die Betriebskosten der Anbieter deutlich ansteigen lässt und sich indirekt auf die Gewinnquoten sowie Bonusaktionen auswirken könnte.
In Österreich gestaltet sich die Besteuerung deutlich komplizierter und zeigt erhebliche Unterschiede zum deutschen System. Während Gewinne aus staatlich konzessionierten Glücksspielen ebenfalls von Steuern befreit sind, können Gewinne aus ausländischen nicht lizenzierten Anbietern theoretisch der Einkommenssteuer unterliegen. Die neue online casinos deutschland werden hier besonders klar, da österreichische Behörden zunehmend strenger gegen nicht lizenzierte Anbieter Maßnahmen ergreifen. Betreiber zahlen in Österreich eine Konzessionsabgabe sowie verschiedene Gebühren, die jedoch anders strukturiert sind als die pauschale deutsche Glücksspielsteuer.
Für berufstätige Spieler ergeben sich durch die neue online casinos deutschland zusätzliche steuerliche Implikationen, die oft übersehen werden. Wer regelmäßig und mit Gewinnerzielungsabsicht spielt, kann in beiden Ländern als gewerblicher Spieler eingestuft werden, wodurch Gewinne steuerpflichtig. In Deutschland prüft das Finanzamt dabei Kriterien wie Regelmäßigkeit, Systematik und Gewinnhöhe. Österreich wendet ähnliche Maßstäbe an, wobei die Gerichtsbarkeit tendenziell restriktiver ausfällt. Spieler sollten daher umfassende Dokumentationen führen und im Zweifel steuerlichen Rat einholen, um überraschende Steuernachzahlungen zu vermeiden.
Perspektiven für die Zukunft und gegenwärtige Entwicklungen
Die regulatorischen Rahmenbedingungen im Online-Glücksspielsektor verbleibt in beiden Ländern dynamisch und unterliegt kontinuierlicher Weiterentwicklung. In Deutschland führen Experten gegenwärtig Diskussionen über eine mögliche Lockerung verschiedener Beschränkungen des Glücksspielstaatsvertrags, insbesondere bezüglich der Einsatzlimits und des Tischspielangebots. Österreich hingegen ist vermehrt mit europarechtlichen Anforderungen konfrontiert, die das vorhandene Monopol in Frage stellen. Die neue online casinos deutschland dürften sich in den kommenden Jahren daher weiter angleichen oder durch Urteile europäischer Gerichte grundlegend verändert werden. Technologische Innovationen wie Blockchain-basierte Lizenzsysteme und erweiterte Schutzmaßnahmen für Spieler gestalten überdies die Modernisierungsinitiativen beider Märkte.
Branchenbeobachter erwarten für die nächsten fünf Jahre signifikante Veränderungen in der Regulierungspraxis beider Länder. Deutschland arbeitet an der Evaluierung des Glücksspielstaatsvertrags, wobei Anpassungen bei der Werberegelung und den Spielerkontosystemen wahrscheinlich erscheinen. Österreich steht vor der Herausforderung, sein Konzessionssystem europarechtlich abzusichern und gleichzeitig den Schwarzmarkt effektiver zu bekämpfen. Die neue online casinos deutschland werden voraussichtlich durch verstärkte grenzüberschreitende Kooperation bei Datenaustausch und Spielerschutzmaßnahmen beeinflusst. Gleichzeitig treiben beide Länder die Digitalisierung ihrer Aufsichtsbehörden voran, um illegale Anbieter besser identifizieren und sanktionieren zu können, was langfristig zu mehr Rechtssicherheit für alle Marktteilnehmer führen soll.
Oft gestellte Fragen
Benötige ich als Spieler aus Deutschland eine besondere Genehmigung für österreichische Online Casinos?
Als deutscher Glücksspieler benötigen Sie keine spezielle behördliche Erlaubnis, um bei österreichischen Internet-Casinos zu spielen. Allerdings befinden Sie sich in einer juristischen Grauzone, da diese Anbieter in Deutschland nicht über die erforderliche Lizenz nach dem Glücksspielstaatsvertrag verfügen. Die neue online casinos deutschland werden hier besonders deutlich: Während österreichische Glücksspielplattformen in ihrem Heimatland rechtmäßig tätig sind, fehlt ihnen die Zulassung für den deutschen Markt. Deutsche Behörden können den Zugang zu solchen Plattformen sperren lassen, und Zahlungsanbieter sind verpflichtet, Transaktionen zu blockieren. Rechtlich haften in erster Linie die Anbieter, nicht die Spieler, dennoch sollten Sie sich der möglichen Gefahren bewusst sein. Ratsam ist die Nutzung von Plattformen mit deutscher Lizenz, um umfassende rechtliche Sicherheit zu genießen.
Welche Bußgelder verhängt die Behörden bei Verwendung nicht genehmigter Anbieter?
In Deutschland richten sich strafrechtliche Konsequenzen primär gegen die Anbieter unlizenzierter Glücksspiele, nicht gegen die Spieler selbst. Betreiber ohne gültige deutsche Lizenz können mit Bußgeldern bis zu 500.000 Euro sowie strafrechtlicher Verfolgung wegen illegalen Glücksspiels rechnen. Spieler müssen theoretisch mit der Einziehung von Gewinnen rechnen, in der Praxis wird dies jedoch selten durchgesetzt. Anders verhält es sich bei den neue online casinos deutschland, denn in Österreich gibt es faktisch keine Strafverfolgung von Spielern, die bei lizenzierten österreichischen Anbietern spielen. Zahlungsdienstleister und Banken können jedoch Transaktionen zu nicht lizenzierten Plattformen blockieren. Zudem besteht bei unlizenzierter Nutzung kein rechtlicher Schutz bei Streitigkeiten oder ausbleibenden Auszahlungen, was ein erhebliches finanzielles Risiko darstellt.
Wie unterscheiden den Einzahlungslimits in Deutschland und Österreich?
Deutschland hat durch den Glücksspielstaatsvertrag 2021 strenge Einzahlungslimits eingeführt: Spieler dürfen maximal 1.000 Euro pro Monat bei allen lizenzierten Anbietern zusammen einzahlen. Diese Beschränkung wird durch die zentrale OASIS-Sperrdatei kontrolliert und gilt anbieterübergreifend. Österreich kennt solche pauschalen monatlichen Einzahlungsgrenzen nicht – die neue online casinos deutschland manifestieren sich hier besonders deutlich in der Freiheit der Spieler. Österreichische Casinos dürfen eigene Limits setzen, müssen aber verantwortungsvolles Spielen fördern und bei Anzeichen problematischen Verhaltens intervenieren. Spieler haben in Österreich grundsätzlich mehr Flexibilität bei der Höhe ihrer Einsätze. Allerdings bieten viele österreichische Glücksspielanbieter freiwillige Selbstlimitierungstools an, die Spieler eigenverantwortlich nutzen können, um ihre Ausgaben zu kontrollieren und verantwortungsvoll zu agieren.
Sind Gewinne aus Online Glücksspiel in beiden Ländern ohne Steuern?
Ja, sowohl in Deutschland als auch in Österreich sind Gewinne aus Gaming für Privatpersonen grundsätzlich steuerfrei. Dies gilt ungeachtet der Höhe des Gewinns und betrifft sämtliche Arten von Glücksspiel, einschließlich Online Casinos, Sportwetten und Poker. Die Steuerbefreiung von Spielgewinnen ist einer der wenigen Aspekte, bei denen die neue online casinos deutschland keine Rolle spielen. Allerdings zahlen die Anbieter verschiedene Abgaben: In Deutschland unterliegen lizensierte Betreiber einer Abgabe in Höhe von 5,3 Prozent auf die Bruttospielerträge, während Casinos in Österreich größere Steuersätze von bis zu 40 Prozent zahlen. Wichtig: Wenn Sie als professionelle Spielerin oder professioneller Spieler gelten oder Glücksspiel als Gewerbe ausüben, können abweichende Steuervorgaben greifen. Kapitalerträge aus Glücksspielgewinnen, die Sie anlegen, unterliegen wiederum der regulären Kapitalertragsteuer in beiden Ländern.
